Das nördliche Endhaus (Wohnungen 2 und 3)

GartenhausundHausNach dem ersten Weltkrieg nahmen die Pilgerstrröme stark zu.
Bis zu 200 000 Menschen besuchten Ste.-Anne
zum großen Pardon am letzten Augustwochenende.
Die wachsenden Pilgerströme vergrößerten den Bedarf an Herbergsräumen und bildeten zugleich die finanzielle Grundlage für die Erweiterung der „Auberge de la Palud“ um das nördliche Endhaus im Jahr 1936.
Im Erdgeschoss befand sich der große Essraum, im ersten und zweiten Stock wurden je sechs Gästezimmer gebaut, hinter jedem Fenster eins. Diese Gästezimmer waren nur durch das Mittelhaus an der Rezeption vorbei zu erreichen oder zu verlassen. So ergab sich für uns das Problem, dass vom vorhandenen Grundriss nichts zu verwerten war, und damit die Chance, das Haus völlig neu zu konzipieren. Ein eigenes Treppenhaus wurde eingebaut und das Haus in – nur – zwei Wohnungen unterteilt, im Erdgeschoss und ersten Stock eine Wohnung für bis zu sechs Personen, im Dachgeschoß eine für bis zu zwei Personen. Eine Gas-Zentralheizung und Warmwasserversorgung wurde installiert, die elektrische Installation wurde völlig neu gemacht, moderne Bäder wurden eingebaut, im Frühjahr 2012 und 2013 wurden die letzten alten Fenster durch neue ersetzt, die wir in enger Anlehnung an die alten gebaut haben.